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6.11.17

Stein im Harn

LOW MINERAL – Hilfe bei Stein im Harn

Erkrankungen der ableitenden Harnwege sind keine Seltenheit und mit massiven Schmerzen für den Hund verbunden. Zudem können Steinbildungen zu lebensbedrohlichen Zuständen führen, da sie je nach Lage und Größe zu einem vermindertem bis ausbleibendem Harnabsatz und damit zu einer Harnblasenruptur führen können.

Neben allgemeinen Infekten, einer genetischen oder anatomisch bedingten erhöhten Anfälligkeit für Harnwegserkrankungen, können auch eine unsachgemäße Fütterung sowie eine zu geringe Wasseraufnahme ursächlich- vor allem  für eine Steinbildung- sein.

Symptomatik

Häufiger Harnabsatz von kleinen Mengen oder der gehäufte Versuch Harn abzusetzen – beides mit Schmerzen verbunden, ist klassisch für Erkrankungen der ableitenden Harnwege, wobei das Allgemeinbefinden des Tieres meist ungestört ist. Der vermehrte schmerzhafte Drang Harn abzusetzen ohne Wasser ablassen zu können, wird als Strangurie bezeichnet und ist immer ein Alarmsignal! Ebenso auffällig sind Blutbeimengungen oder ein dunkel verfärbter Harn.

Die klassischen Symptome können auf eine Blasentzündung, Prostata- und Vaginalerkrankungen sowie Harnröhrenstenosen ( teilweiser oder vollständiger Verschluss der Harnröhre) hindeuten. Ebenfalls in Erwägung gezogen werden müssen Harnröhren- oder Blasensteine sowie tumoröse Geschehen oder eine Verlagerung mit Einklemmung/ Beeinträchtigung des Harnapparates.

Ein wichtiger Hinweis für die Diagnosesicherung ist eine Laboranalyse des aufgefangenen Harns- neben einer mikrobiologischen Untersuchung auf eventuelle Erreger wird hier auf Beimengungen wie Kristalle oder Blutpartikel untersucht. Ebenso muss das absolute Harngewicht und der ph festgestellt werden- beides Anhaltspunkte auf Ursache der Harnproblematik.

 

Struvitsteine

Häufige Ursache für Harnabsatzschwierigkeiten beim Hund sind neben Blasentzündungen oder Prostataproblemen vor allem Struvitsteine, die sich in den ableitenden Harnwegen festsetzen. Häufig ist die schmerzhafte Steinbildung auch eine Folge von Entzündungen und ph Verschiebung des Harns. Der gesunde Urin ph Bereich eines Hundes als Fleisch- uns Allesfresser liegt im eher sauren Bereich von 6 bis 6,5-  Struvitsteine entstehen jedoch vor allem im basischen Bereich (7,5 und höher) Diese Steine bilden sich demnach nur , wenn sich der normale ph Wert, besiepielsweise durch eine Fütterung mit einem hohen Stärkeanteil, in den basischen Bereich verschiebt und unter Umständen noch ein Überschuss von Magnesium, Ammonium- und Phosphat-Ionen vorhanden ist.

Um Struvitsteine zu therapieren muss der Harn demnach wieder angesäuert werden und das „Bausubstrat“ für die Steine im Futter reduziert werden. Denn wo nichts vorhanden ist, kann auch nichts verbaut werden!

Neben einer angepassten Diät ist es wichtig, dass der Hund bei Erkrankungen der ableitenden Harnwege viel trinkt, um alle Wege wieder „frei zu spülen“. Zum Trinken animiert werden, kann über einen minimal erhöhten Salzgehalt des Futters, wie er bei den Low Mineral Menüs berücksichtigt ist.

Mit einem hochverdaulichem Proteingehalt, einem moderatem Fett- sowie niedrigem Magnesiumgehalt und harnansäuernden Komponenten unterstützen die Menüs der LOW Mineral Linie zudem die Auflösung von Struvitsteinen und die weitere Therapie bei Erkrankungen der ableitenden Harnweg.

Sie sind deswegen geeignet bei:

–  Harn-, Blasen und Nierensteinen

–  Blasenentzündung

–  Erkrankungen der ableitenden Harnwege

 

Während ausgewählte Gemüsesorten wie Kürbis, Artischocke und Kartoffeln bekannt sind den Harnfluss zu forcieren, ist der enthaltene Salbei ein natürlicher Entzündungshemmer dem antibakterielle Eigenschaften nachgesagt werden. Eine Besonderheit sind die zugesetzten Preiselbeeren. Sie enthalten wichtige Vitalstoffe wie u.a. Arbutin. Diesem Stoff wird nachgesagt die Anhaftung von Bakterien zu unterbinden, was eine Eliminierung von Erregern aus dem Harntrakt unterstützt. Zudem sind Preiselbeeren für ihren fördernden Effekt auf den Harnfluss bekannt.

 

 

 

 

 

geschrieben von Hanna Stephan
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