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12.12.17

Weihnachtliche Gefahren

Christbaumkugeln, Spekulatius und heißer Punsch- die Versuchungen für unsere Lieblinge auf vier Pfoten sind gerade in der besinnlichen Weihnachtszeit sehr groß. Da Hunde von Natur aus sehr neugierig sind, registrieren sie auch kleine Veränderungen in der Wohnung sehr schnell und erkunden diese nur allzu gerne: da wird geschnüffelt, abgeschleckt, angestupst, getastet und genascht.

Doch künstliche Orangenscheiben vom Adventskranz oder fein duftende Lebkuchen vom Weihnachtsteller sind für den Hundemagen ganz und gar nicht bekömmlich und können sogar Vergiftungssymptome hervorrufen. Daher sollte auf den Vierbeiner ein besonders achtsames Auge geworfen werden, damit die Adventszeit mit all ihren Freuden und einem gesunden Vierbeiner genossen werden kann.

 

Blinkender Weihnachtsschmuck

Lametta und Weihnachtsgirlanden verlocken zum Spielen und Reinbeißen. Dabei kann es schnell passieren, dass etwas davon verschluckt wird. Verschluckte Glitzergirlanden können für den Vierbeiner schnell lebensgefährlich werden, so dass unbedingt ein Tierarzt aufgesucht werden muss. Auf keinen Fall darf probiert werden, das Ende einer verschluckten Schnur eigenhändig wieder aus dem Hals des Hundes zu ziehen, denn damit können schlimme Verletzungen verursacht werden.

 

Oh Tannenbaum

Wichtigste Maßnahme ist es den Weihnachtsbaum hundesicher zu befestigen, so dass er nicht leicht umkippen kann, wenn der Vierbeiner diesen streift oder beschnuppert. Empfehlenswert ist es zudem, den unteren Bereich des Baumes nicht zu schmücken, um den Hund nicht in Versuchung zu führen. Vor allem die köstlich riechenden Anhänger aus Schokolade sollten für keine Hundenase erreichbar sein!

 

Grüne Weihnachtsdekoration

Weihnachtliche Pflanzendekoration wie Weihnachtssterne oder Mistelzweige sehen zwar schön aus, sind für Hunde aber hochgradig giftig. Sie verursachen Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall. Aus diesem Grund müssen sie immer für den Vierbeiner unerreichbar platziert werden.

 

Gefährliche Leckereien

Lebkuchen, Spekulatius und Dominosteine: die Weihnachtszeit hält für die Zweibeiner so manche kulinarische Leckerei parat. Für den Vierbeiner sind die duftenden Naschereien jedoch weniger bekömmlich, denn Schokolade ist giftig für ihn und kann je nach Kakaoanteil und verzehrter Menge lebensgefährlich werden. Auch Rosinen sind gefährlich und können in größere Mengen zu Nierenschäden führen.

 

Funkelnde Christbaumkugeln

Große glänzende Kugeln aus Glas sind äußerst dekorativ und werden gerne in den Baum gehängt. Vorsicht jedoch wenn der feine Schmuck zu Bruch geht! Schnittverletzungen müssen schnell mit klarem Wasser ausgespült werden, um Splitter und Dreck zu entfernen. Ein Druckverband aus steriler Gaze, desinfizierender Salbe und Mullbinde kann bei kleinen Wunden selber angelegt werden. Große und tiefe Schnitte müssen vom Tierarzt versorgt und gegebenenfalls genäht werden.

 

Offenes Feuer

Der Hund sollte niemals auch nur für wenige Augenblicke mit einem brennenden Adventskranz in Reichweite alleine gelassen werden. Neben der Gefahr sich zu verbrennen, kann das Tier schnell einen Brand verursachen, während er die funkelnden Kerzen inspiziert.

 

 

geschrieben von Hanna Stephan
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