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Häufig gestellte Fragen

Fütterung

Wie stelle ich auf Terra Canis-Futter um, wenn ich vorher anderes Futter gefüttert habe?

Die bakterielle Besiedlung des Darms ist von Tier zu Tier sehr individuell und hängt von Alter, Rasse, Ernährung und vielen weiteren Faktoren ab. Aufgrund der sensiblen Flora darf ein Nahrungswechsel stets nur sehr langsam vorgenommen werden, um die Bakterien an die neuen Nährstoffe zu gewöhnen und einer fehlerhaften Verdauung und auch Durchfällen entgegenzuwirken. Ideal ist eine Umstellung über drei bis fünf Tage, in denen neues und gewohntes Futter vermischt werden, wobei von der neuen Nahrung beständig mehr verfüttert wird. Sollten dennoch Durchfälle auftreten, so sind diese bedenkenlos. Hier würde ich stattdessen schreiben: „es kann vorübergehend zu leichtem Durchfall kommen, der selbstregulierend ist. In der Regel wird sich die Darmflora des Hundes zügig an das neue Futter zügig anpassen, so dass sich die Verdauung von alleine wieder normalisiert. Durchfallerkrankungen, die länger als vier Tage andauern, sollten jedoch immer einem Tierarzt vorgestellt werden, da sich dahinter auch infektiöse Erkrankungen verbergen können.

Wie lange kann ich Welpenfutter füttern?

Mit einem Alter von ungefähr einem Jahr wird auf das normale Futter für den ausgewachsenen Hund umgestiegen werden. Bei großen und Riesenrassen empfiehlt es sich bereits mit 9 Monaten auf ein normales Futter umzusteigen, um eine zu hohe Energiezufuhr zu vermeiden.

Grundsätzlich dürfen alle jungen  Hunde nicht zu rund gefüttert werden. Die Wachstumsfugen der Knochen schließen sich erst ab dem 12. Lebensmonat. Jedes Kilogramm Übergewicht belastet die instabilen Knochen und Gelenke, so dass es im schlimmsten Fall zu chronischen Gelenkleiden kommen kann. Insbesondere sehr große Rassen müssen rechtzeitig auf ein Futter für erwachsene Hunde umgestellt werden, um eine Energieüberversorgung und damit ein Übergewicht zu vermeiden. Es sollte so gefüttert werden, dass eine durchschnittliche aber keine maximale Wachstumskurve erreicht wird.

Wann stelle ich auf normales (Erwachsenen-) Futter um?

Im Alter von einem Jahr, bei großen und Riesenrassen (Dogge, Bernhardiner, Hovawart u. a.) bereits im Alter von neun Monaten.

Wann stelle ich auf Senior-Futter um?

Je nach Rasse erreicht ein Hund in ganz unterschiedlichem Alter die Seniorengrenze. Kleine Hunde gehören meist erst ab 14 Jahren und älter zu der Seniorengruppe, während sehr große Hunde wie zum Beispiel Doggen schon mit 5 Jahren Senioren sind. Individuell muss von Hund zu Hund entschieden werden, ob der Vierbeiner bereits ein Seniorenalter erreicht hat. Ist der Hund unverändert aktiv, obwohl er theoretisch das Senioren-Alter erreicht haben müsste, sollte nicht zwangsläufig ein anderes Futter verabreicht werden.

Faustregel Seniorengrenze
Kleine Rassen: ab 12–14 Jahren
Mittlere Rassen: ab 8–10 Jahren
Große Rassen: ab 5 Jahren

Muss ich auf Senior-Futter umstellen?

Nicht alle Vierbeiner müssen zwangsläufig auf ein Seniorfutter umgestellt werden. Ist der Hund noch gesund und zeigt eine gleichbleibende Aktivität, so spricht nichts dagegen, ihn weiterhin mit einem normalen Futter zu füttern. Bei gewissen Altersbeschwerden und eingeschränkter Bewegung sollte jedoch umgestellt werden, um ein Übergewicht zu vermeiden und die Beschwerden durch die im Terra Canis Senior enthaltenen Gesundheitskräuter positiv zu beeinflussen.

Was bringt ein Senioren-Futter?

Mit steigendem Alter sinkt der Energiebedarf des Hundes aufgrund der verringerten Stoffwechselrate und der verminderten körperlichen Aktivität. Mit dem Alterungsprozess bauen sich die fettfreie Körpermasse und die Muskeln ab, so dass die Proteinreserven kleiner werden. Da ältere Tiere durch ihre Anfälligkeit und etwaige Krankheiten sehr stressgefährdet sind, ist es wichtig, die fehlenden Proteinreserven durch die Gabe von hochwertigem, leicht verdaulichem Protein auszugleichen. Somit braucht der Vierbeiner viel wertvolles Fleisch und möglichst wenig Fett in seiner Nahrung, um seinem veränderten Stoffwechsel gerecht zu werden.
Das Hauptziel der Ernährung für ältere Hunde ist, die Gesundheit und das optimale Körpergewicht zu erhalten sowie chronischen Erkrankungen vorzubeugen. Belastende Situationen, plötzliche Veränderungen des Tagesablaufes und jede andere Form von Stress sind zu vermeiden.
Um die Verdauung und die Verwertung der Nährstoffe nicht zusätzlich zu belasten, sollten Senioren kein Getreide mehr in ihr Futter bekommen. Abgestimmte Gesundheitskräuter beugen Altersleiden des Herzens, der Nieren und des Immunsystems vor oder mildern diese ab.

Muss ich bei Nassfutter langsam umstellen, wie etwa beim Trockenfutter?

Unsere generelle Empfehlung zur Futterumstellung ist, diese über 3 bis 5 Tage vorzunehmen, während deren nach und nach immer mehr des gewohnten Futters anteilig durch das neue Futter ersetzt wird. Dies gilt für Nassfutter und für Trockenfutter. Bei einer Umstellung auf eine andere Futterart z.B. von Trockenfutter auf Nassfutter, könnte man zunächst eine kleine Menge Nassfutter pro Tag anbieten und die Menge steigern, bis eine Portion des Tages aus Nassfutter besteht und schließlich beide Portionen. Auch eine kombinierte Fütterung von Trockenfutter und Nassfutter ist möglich, wenn der Hund damit klarkommt. Aufgrund der unterschiedlichen Verdauungszeiten sollte jedoch ein zeitlicher Abstand von 8 h eingehalten werden.

Kann/darf man Trocken- und Nassfutter mischen?

Grundsätzlich ist es auch für gesunde Hunde wichtig, dass zwischen einer Fütterung von Nass- und Trockenfutter ein zeitlicher Abstand von mindestens acht Stunden eingehalten wird. Grund hierfür sind die unterschiedlichen Verdauungszeiten der beiden Futterarten. Nassfutter wird in nur 6 Stunden aufgespalten und verdaut. Trockenfutter braucht aufgrund seiner anderen Beschaffenheit 10–12 Stunden zur Verdauung. Wenn sich diese beiden Verdauungsprozesse überlagern , entstehen im Magen-Darm-Trakt des Hundes Schlackestoffe und Gärungen, die die Schleimhaut des Hundes angreifen. Folgen können Blähungen und Unverträglichkeiten sein.

Ist Canireo für die Zahnreinigung gut?

Das Gebiss des Hundes entspricht – wie das des Wolfes – dem eines Raubtieres und ist geprägt von  langen Fangzähnen und schmalen Kauflächen. Der Irrglaube, dass Trockenfutter eine zahnreinigende Wirkung hätte, ist somit falsch. Die harten Pellets der trockenen Nahrung werden nicht gründlich zerkaut, sondern geschlungen, so dass sich kein Reinigungseffekt einstellen kann. Für die Zahnhygiene geeignet sind Knochen oder feste Kauartikel.

Fütterung bei kranken Hunden

Hund ist zu dünn – welche Linie soll ich füttern?

Wenn der Hund nicht empfindlich ist, empfiehlt sich unsere Classic Linie mit einem geringen Anteil an glutenfreiem, nährstoffreichem Pseudogetreide, das zusätzliche Energie liefert. Zudem kann durch Zugabe von Öl der Energiegehalt erhöht werden. Auch ein Untermischen der Welpenlinie, die energiereicher ist, ist möglich. Die Fütterungsempfehlung bezieht sich dabei immer auf das angestrebte Endgewicht.

Mein Hund hat Nierenprobleme, worauf muss ich achten?

Bei Nierenproblemen gilt es, den Proteingehalt der Mahlzeiten zu reduzieren, um die Nieren zu schonen, da hier alle Abbauprodukte des Eiweißes verstoffwechselt werden. Um den Proteingehalt der Mahlzeiten zu senken, können die Terra Canis-Produkte kombiniert werden: Nassfutter Terra Canis „Senior-Linie“ „Terra Canis Senior Linie“:
besonders leicht verdaulich, getreidefrei und ergänzt mit Gesundheitskräutern.
In Kombination mit Gartenmix oder Gartentopf im Verhältnis 50 % Nassfutter Senior / 50 % Gartenmix oder Gartentopf erreicht man eine ideale Protein-Reduktion und versorgt den Hund mit einer großen Portion an zusätzlichen Vitaminen und Mineralstoffen.

„Terra Canis Gartenmix“:
besteht rein aus getrocknetem Gemüse und Obst, schonend getrocknet zur Mischung mit Wasser
Geeignet zur medizinisch indizierten Proteinreduktion bei Fütterung mit Nassfutter

„Terra Canis Gartentopf“:
besteht aus 80 % Gemüse, 20 % Obst, püriert und gekocht
Geeignet zur medizinisch indizierten Proteinreduktion bei Fütterung mit Nassfutter
Wichtig ist immer, dass das erkrankte Tier regelmäßig einem Tierarzt vorgestellt wird und die Nierenwerte überprüft werden.

Gibt es ein Futter für Leishmaniosepatienten?

Für Leishmaniosepatienten eignet sich das Low Protein aus der Reihe Alimentum Veterinarium. Es ist speziell mit einem niedrigen Puringehalt konzipiert worden.

Gibt es ein Futter zur Therapie und Prophylaxe von Blasenkristallen und Blasensteinen?

In unserer Reihe Alimentum Veterinarium gibt es als Blasendiät das Low Mineral. Dies ist eine ansäuernde Diät und zur Prophylaxe und Auflösung von Struvitkristallen sowie Struvitsteinen geeignet. Zum Einsatz bei anderen Kristallarten halten Sie bitte Rücksprache mit dem behandelnden Tierarzt.

Wie macht man eine Ausschlussdiät?

Die Grundidee einer Ausschlussdiät ist, alle potenziellen Allergene, die dem Immunsystem bekannt sind, zu vermeiden. Werden Fleischsorten verwendet, die das Tier noch nie zu sich genommen hat, gibt es gegen diese Sorten keine Antikörper. Folglich kann keine Immunreaktion ausgelöst werden. Somit werden für allergische Tiere immer „exotische“ bzw. gemeinhin unübliche Fleischarten wie Känguru, Strauß oder Büffel gewählt. Zu Beginn der Ausschlussdiät muss man sich für eine dieser entscheiden. Dieses Fleisch wird anschließend für mindestens 8 Wochen durchgehend gefüttert, außer es kommt gleich zu Beginn zu einer Verschlechterung der Symptomatik. In diesem Fall sollte auf ein anderes Protein gewechselt werden. Bei der richtigen Wahl des Proteins sollten sich Magen-Darm-Symptome recht schnell bessern, Hautläsionen können bis zu 14 Wochen brauchen, um unter Therapie und begleitender Diät abzuheilen. Während der Diät ist unbedingt sicherzustellen, dass der Huhn in dieser Phase keine anderen tierischen Proteine zu sich nehmen kann (z. B. Abfalleimer, Nachbars Futternapf, Hundefutter, Leckerlis). Neben verschiedenen Fleischsorten können für den Hund noch andere Nahrungsmittel potenzielle Allergenträger sein. Sehr häufig sind glutenhaltige Getreidesorten Auslöser einer allergischen Reaktion. Aber auch synthetische Konservierungsstoffe, Sojaprodukte oder künstliche Aromastoffe können Reaktionen provozieren.

Mein Hund ist zu dick, was kann ich tun?

Wichtig ist es, einen Abbau der Fettmasse zu erreichen, ohne dass Muskeln abgebaut werden. Hierzu benötigt der Hund hochwertiges Protein bei einem gleichzeitig geringen Fettanteil. Es ist nicht sinnvoll, einfach die Futtermenge zu halbieren, da so nur ein Muskelabbau erreicht würde. Kritisch sollte die verwendete Menge an Leckerlis überprüft werden, die eventuell von der Tagesration des normalen Futters abgezogen werden muss. Anfällig für Übergewicht sind spezielle Rassen wie Labradore, Retriever oder auch Bulldoggen. Ebenso bekommen kastrierte Tiere schnell einmal kleine Fettpolster auf die Rippen. Zur Vorbeugung eines Übergewichtes sollten Vierbeiner, die zu Fettanlagerungen neigen, besonders aufmerksam beobachtet und ausreichend bewegt werden.

Bis der Vierbeiner sein Idealgewicht erreicht hat, muss die Futtermenge angepasst bleiben. Es gilt die Menge, die für das angestrebte Endgewicht ausgewiesen ist. Beispiel: Hund Max wiegt 15 Kilogramm, sein Ideal liegt jedoch bei 12 Kilogramm. Er bekommt somit die Tagesportion eines 12 Kilogramm schweren Hundes.

Gibt es eine Spezialdiät für Diabetiker?

Für Diabetiker gibt es mit dem Diabetic in der Tat eine speziell konzipierte Diät in unserer Reihe Alimentum Veterinarium.

Gibt es ein Futter für Hunde mit Bauchspeicheldrüsenerkrankung?

Für Hunde mit akuter oder chronischer Erkrankung der Bauchspeicheldrüse ist das Low Fat aus der Reihe Alimentum Veterinarium geeignet.

Probleme bei der Fütterung

Mein Hund kotet zu oft und zu viel. Woran liegt das?

Ein erhöhter Kotabsatz kann viele Gründe haben; häufig liegt eine Unverträglichkeit gegen einen oder mehrere Futterbestandteile vor. Dies kann zum einen allergisch bedingt sein (Reaktion auf Futtermittelbestandteile), jedoch auch an einer eingeschränkten Verdauungsfähigkeit (z.B. verminderte Produktion bestimmter Enzyme) liegen.
Der erhöhte Kotabsatz ist ein Zeichen dafür, dass der Hund nicht alle Nährstoffe aus der Nahrung aufnehmen kann, sondern vieles ungenutzt wieder ausscheidet. In einem solchen Fall gilt es abzuklären, was die Ursache ist. Beim behandelnden Tierarzt kann eine Aufarbeitung und gezielte Absprache der Fütterung erfolgen.
Bei sehr empfindlichen Hunden kann es auch bei einem zu schnellen Futterwechsel oder einem Wechsel zwischen Trockenfutter und Nassfutter zu einer Reizung des Darmes und einem veränderten Kotabsatz kommen. Bei solchen Hunden ist darauf zu achten, Futterwechsel langsam über mehrere Tage vorzunehmen und bei Fütterung von Trocken- und Nassfutter einen gewissen zeitlichen Abstand (8 h) einzuhalten, damit es im Magen-Darm-Trakt nicht zur Vermischung und Fehlgärungsprozessen kommt. Im Einzelfall sollte ausgetestet werden, ob sich der betreffende Hund mit der Fütterung nur einer Futterart leichter tut. Anzeichen für Probleme können Blähungen, Aufstoßen und Bauchschmerzen sein.

Mein Hund trinkt zu wenig – was kann ich tun?

Genau wie beim Fressen sind auch bei der Wasserwahl die Geschmäcker verschieden – so bevorzugt der eine Vierbeiner frisch aus der Leitung gezapftes Wasser, während es für den anderen Hund ein wenig abgestanden sein muss, bevor es ihm mundet. Besonders hartnäckige Kandidaten müssen durch „höhere Tricks“ zum Schlabbern gebracht werden – animierte Wasserbrunnen können evtl. nützlich sein. „Wenig-Trinker“ sollten immer mit Nassfutter oder eingeweichtem Trockenfutter ernährt werden, da so mit jeder Mahlzeit automatisch auch ein großer Anteil Wasser aufgenommen wird. Zusätzlich zum Feuchtfutter braucht der Hund pro Kilogramm Körpergewicht ca. 10 ml Wasser am Tag.

Mein Hund schlingt das Futter herunter, was kann ich tun?

Ein Schlingen des Futters ist die natürliche Nahrungsaufnahme des Futters, so wie der Hund sie vom Wolf ererbt hat. Aufgrund der Anatomie seines Gebisses ist er darauf eingestellt, sein Futter nicht langsam zu zerkauen, bevor es geschluckt wird. Das Fleischfresser-Gebiss dient lediglich als Werkzeug zur Nahrungsan-/aufnahme und zur groben Zerteilung der Fleischbrocken, die dann schnell weiter in die Speiseröhre geschoben werden. Großflächige Mahlzähne wie sie der Pflanzenfresser besitzt, um die Nahrung gründlich zu zermahlen, fehlen. Der Hund darf somit schlingen. Wenn 2 Hunde im Haushalt leben, sollten diese getrennte Fressplätze bekommen, damit der Futterneid nicht zu einem Verschlucken oder anderen Zwischenfällen führt.

Produktdetails

Wie verhält es sich mit dem Proteinwert eines Futters?

Der Proteingehalt eines Futters muss immer im richtigen Verhältnis zu seinem Energiegehalt stehen. Das passende Verhältnis dieser Werte ist in allen Terra Canis-Menüs berücksichtigt. Durch seinen sehr hohen Anteil an Muskelfleisch enthalten alle Menüs große Mengen an wertvollem und hochverdaulichem Protein. Für etwas dickere Tiere eignet sich die Light-Linie, die kalorien- und fettreduziert ist. Der Proteingehalt bleibt hiervon unberührt, da man keinen Abbau der Muskelmasse, sondern der überschüssigen Fettmassen erreichen möchte.
Bei Erkrankungen der Leber oder der Nieren muss auf eine Reduzierung der Proteingabe geachtet werden. Hierfür ist eine enge Absprache mit dem Tierarzt notwendig.
Im Hinblick auf den Fleischanteil war das Ziel, in allen Terra Canis-Menüs den für den Hund optimalen Proteinwert zu erreichen. Die Veterinärmedizin gibt hier klare Empfehlungen von 18–33 % für den Proteingehalt, an denen wir uns mit all unseren Produkten orientieren.
Zur besseren Vergleichbarkeit der Futtermittel untereinander ist es unter Tiermedizinern und Ernährungsspezialisten üblich, den Gehalt der jeweiligen Trockenmassen miteinander zu vergleichen, bei denen die natürliche Feuchte eines Futters herausgerechnet wurde. Nur so ist es möglich, den Gehalt von Proteinwerten 1:1 miteinander zu vergleichen.
Viele Haustierfutter auf dem Markt verwenden weniger Fleisch als wir. Sie greifen stattdessen auf Fleischmehle oder andere pflanzliche Proteinquellen zurück. Da die Angabe des Proteingehalts ein rein quantitativer Wert ist, ermöglicht dieser keine Aussage über die Qualität des Proteins. Hier muss deswegen immer auf die Zusammensetzung geachtet werden. Bei qualitativ hochwertigen Trockenfuttern sollte  stets Fleisch als erste Zutat aufgelistet sein.

Wie verhält es sich mit einem ausgewogenen Calcium-/Phosphorgehalt?

Der ideale Calcium-Phosphor-Gehalt liegt bei einem Wert von 1,3–1,4: 1 und ist in all unseren Terra Canis-Menüs berücksichtigt. In den Produkten der Welpen-Linie ist der erhöhte Calcium-Bedarf des jungen Hundes einberechnet, so dass keine zusätzliche Ergänzung von Calcium über Ergänzungspräparate notwendig ist.

Warum sind die Menüs ohne Getreide weicher/flüssiger als diejenigen mit Getreide?

Frisches Fleisch, Gemüse und Obst bestehen im rohen Zustand aus bis zu 80% Wasser. Beim Erhitzen tritt ein Teil dieses Wassers aus den Rohstoffen aus. Beim Kochen verdampft dieses frei gewordenes Wasser in kurzer Zeit und die in der Pfanne verbleibende Masse wird wieder fester. Da unsere Zutaten in der verschlossenen Dose gegart werden, dann dieses Wasser nicht verdampfen und verbleibt in der Dose. Beim Verzicht auf Getreide, Stärke und Bindemittel ist der Inhalt der Dosen daher immer etwas weicher. Enthält das Menü hingegen 5-10% Getreide saugt dieses das aus dem Fleisch, Gemüse und Obst austretende Wasser auf und bindet dieses. Die Masse wird dadurch deutlich fester und homogener.
Die Feuchtigkeit der Rohstoffe ist in diesen Menüs ebenso enthalten, in Folge der Bindung durch das Getreide nur weniger sichtbar.
Freies Wasser sollte immer mit verfüttert werden, da in diesem zahlreiche Nährstoffe stecken

Warum kann ich einzelne Sorten in den Gourmetpaketen oder Testpaketen nicht austauschen?

Unsere Gourmet- und Testpakete werden vorkonfektioniert, so dass immer eine bestimmte Menge dieses Pakete verfügbar sind. Das nachträgliche Austauschen von Menüs ist damit sehr aufwendig.

Füllmenge der Dosen: Warum komm ich nicht auf das angegebene Gewicht?

Alle unsere Menüs werden von unserem Metzger immer mit ca. 5g-10g überfüllt. Die zuverlässigste Methode, um zu prüfen, ob das tatsächliche Nettogewicht der Gramm-Angabe auf dem Etikette entspricht, ist, die noch verschlossene Dose zu wiegen. Von diesem Wert ist das Leergewicht der Dose samt Deckel abzuziehen. Der daraus resultierende Wert entspricht dem Nettogewicht des Doseninhalts.
Hier die Gewichte der Leerdosen und Deckel: 100g: 30g; 200g: 36g; 400g: 50g; 800g:92g

Die Füllmengen werden regelmäßig vom Eichamt und uns geprüft. Es ist immer am besten, die verschlossenen Dosen zu wiegen und davon das Gewicht der Leerdose samt Deckel abzuziehen. Es ist auch wichtig, den Inhalt mit der Flüssigkeit komplett zu entnehmen und zu wiegen.

Warum ist Canireo so teuer?

Canireo ist das erste Trockenfutter im deutschen Fachhandel, welches mit 100% Rohstoffen in nachweislicher Lebensmittelqualität (LMQ) hergestellt wird. Das bedeutet, jeder Rohstoff darf offiziell für die Verarbeitung von Lebensmitteln für den Humanbereich verwendet werden. Generell gilt: Rohstoffe in echter Lebensmittelqualität sind deutlich kostenintensiver (bis zu 6 Mal teurer),  als Rohstoffe, die keine LMQ besitzen. Bei der Herstellung von Canireo werden 64% frisches Muskelfleisch (Singleprotein) verwendet und dieses Frischfleisch in LMQ ist um ein Vielfaches teurer als die üblicherweise verwendeten tierischen Nebenerzeugnisse, Fleisch-, Knochen-, Tier- und Fischmehle, Proteinhydrolate bzw. Fleisch, das keine LMQ mehr besitzt. Auch alle Gemüse-, Obst- und Kräutersorten in Canireo besitzen nachweislich LMQ und kosten daher mehr als andere Rohstoffe ohne LMQ, die als Ballaststoffe eingesetzt werden, wie z.B. Rübentrockenschnitzel. Zusätzlich verzichten wir komplett auf Getreide und Stärke in Form von Weizen, Mais, Maismehl, Sojamehl, Gerste, Reis und Reismehl. Diese verhältnismäßig günstigen Rohstoffe machen bei anderen Trockenfutterprodukten oftmals einen relativ großen Teil der Zusammensetzung aus. Zählt man all diese Punkte zusammen, erklärt dies den höheren Preis von Canireo. Dafür bekommen Sie ein im Trockenfuttersegment einzigartiges Produkt, auf reiner Frischfleischbasis, getreidefrei und mit einer hohen biologischen Verwertbarkeit.

Bestellung, Transport und Lieferung

Dellendosen

Die Innenseiten unserer Dosen sind mit einer Kunststoffschicht überzogen, so dass keine Schadstoffe in den Inhalt gelangen können. Aufgrund dieser Kunststoffbeschichtung ist es auch kein Problem mehr, wenn die Dosen Dellen bekommen.

Bei den von uns verwendeten Dosen handelt es sich nicht um Petfood-Dosen, wie es bei Hundefutter und Katzenfutter üblich ist, sondern um Lebensmitteldosen. Die Dosen, die normalerweise für Lebensmittel (Suppen, etc.) verwendet werden. Die Innenbeschichtung haben wir aufgrund des möglichen Eindringens von Schwermetallen aus der Dose als notwendig für die Garantie eines einwandfreien Produkts gesehen. Durch eine hochwertige Beschichtung können auch bei Beschädigung der Dose keine Schwermetalle abgegeben werden.

Wir können Ihnen bestätigen, dass in den von uns eingesetzten Lacken und Dichtungsmassen keine Phthalate (Weichmacher) verwendet werden.

Bisphenol A wird im Harz der Innenlacksysteme eingesetzt. Es gibt eine Verordnung (EG) Nr. 1895/2005 der Kommission vom 18. November 2005 über die Beschränkung der Verwendung bestimmter Epoxyderivate in Materialien und Gegenständen, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen.
Migrationshöchstwerte für BADGE und einige seiner Derivate: 9 mg / 6 dm.

Diese Werte werden bei unseren Produkten um ein Vielfaches unterschritten. Dafür haben wir für alle eingesetzten Lacke Gutachten erstellen lassen.

Außerdem bestätigen wir, dass die von uns eingesetzte wasserlösliche Falzdichtungsmasse den Anforderungen, die gemäß Art.3 Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 und §30 sowie §31 Abs.1 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes (LMBG) zu stellen sind, entspricht, wenn sie als Teil eines Bedarfsgegenstandes im Sinne des §5 Abs. 1 LMBG verwendet wird.

Sollten keine Öffnungen an der Dose festzustellen sein und das Futter riecht normal, können Sie den Inhalt bedenkenlos verfüttern.

B.A.R.F.

Produktverpackung

Wieviel wiegen die B.A.R.F.-Menüs Becher?

Gewicht kleiner Becher inkl. Deckel: ca. 8 g

Gewicht großer Becher inkl. Deckel: ca. 17 g

Womit sind die Becher beschichtet?

Die Becher kommen aus der Lebensmittelbranche und werden aus PE-beschichtetem Primärfaser-Papier hergestellt. Sie sind für den direkten Lebensmittelkontakt mit der unbedruckten Oberfläche geeignet. Da die Becher aus Papier gefertigt werden, sind sie sehr umweltfreundlich.

Versandkarton

Zum Versand unserer BARF-Menüs verwenden wir ausschließlich zertifizierte und auf Tiefkühlprodukte ausgelegte Versandkartons aus Styropor. Diese garantieren eine hervorragende Selbstkühlung während des Transports, welche wir zusätzlich mit Hilfe eines speziellen Trockeneises unterstützen. Alle BARF-Pakete bleiben so während des Transports tiefgefroren.

Bestellung, Transport und Lieferung

Wie wird die Kühlkette eingehalten?

Für unsere BARF-Menüs werden ausschließlich Rohstoffe in echter, nachweislicher Lebensmittelqualität verwendet, die zu keinem Zeitpunkt die Kühlkette verlassen dürfen. Das Fleisch trifft somit gekühlt, ohne vorherige Unterbrechung der Kühlkette in der Produktion ein. Dort wird es unmittelbar zu unseren BARF-Menüs verarbeitet und in einem zweiten Schritt in die Papierbecher abgefüllt und sofort tiefgefroren. An allen Punkten des Herstellungsprozesses wird regelmäßig die Temperatur gemessen, so dass diese stets unter 1 Grad Celsius liegt.

Für den Versand werden unsere Tiefkühl-BARF-Menüs direkt im Tiefkühllager verpackt und verlassen auch hier die Kühlkette nicht. Mittels eines über Jahre erprobten Versandkonzepts mit kältestabilen Styroporboxen und hocheffizient kühlendem Trockeneis werden die Produkte sicher verpackt und versendet.

Dadurch wird sichergestellt, dass die Produkte während des gesamten Transportes via DHL/DPD tiefgefroren bleiben und zu 100 % tiefgefroren bei Ihnen als Kunden bzw. in den Fachgeschäften ankommen. Unsere Handelspartner sind angehalten, unsere Produkte sofort nach Eintreffen in ihre Kühlsysteme zu verbringen, um auch hier eine ununterbrochene Kühlung zu gewährleisten. Entsprechende Hinweise auf den Kartons und eine Infokarte in den Kartons weisen zusätzlich darauf hin.

Warum nur montags bis mittwochs Lieferung?

Bei Terra Canis verlassen alle BARF-Produkte das Lager immer zwischen Montag und Mittwoch. Bei Bestellungen von Donnerstag bis Sonntag erfolgt der Versand der Ware am darauffolgenden Montag. Wir stellen damit sicher, dass die Kühlkette am Wochenende nicht unterbrochen wird und keine Ware über das Wochenende in ungekühlten Post-Versandzentren liegenbleibt.

Wie funktioniert die Lieferung?

Die Lieferung von BARF-Produkten ist sehr anspruchsvoll, da die Tiefkühlkette keinesfalls unterbrochen werden darf. Zwei Punkte sind hierfür wichtig:

  1. Tiefkühllager
  2. Versandkarton und Versandpartner

Terra Canis arbeitet aus diesem Grund mit hochprofessionellen und erfahrenen Partnern zusammen. Von der Verpackung im Tiefkühllager über die Verwendung spezieller Styropor-Versandkartons mit hocheffizientem Trockeneis bis hin zur Auswahl der Versender gehen wir keine Kompromisse ein.

Was ist bei Reklamationen bzw. Retouren/Annahmeverweigerung?

Wir bitten Sie, Reklamationen unverzüglich an unseren Kundendienst zu melden. Bitte fügen Sie Ihrer Mail unbedingt Bilder an und versenden Sie diese an info@terracanis.eu. Kann ein Paket durch das Verschulden des Empfängers nicht zugestellt werden, z.B. bei einer Annahmeverweigerung, einer falschen Adresse, einem falschen Empfänger oder wenn der Empfänger nicht angetroffen wurde, so haftet der Empfänger für die Ware, eventuelle Folgeschäden sowie Schäden an Dritten. Kosten für eventuelle Paketretouren trägt der Empfänger. Außerdem liefern wir unsere Pakete nicht an DHL-Paketstationen.

Höherer Preis bei B.A.R.F. im Vergleich zu Nassfutter

Das Handling der gesamten Produktions- und Lieferkette bei B.A.R.F. ist aufgrund des Tiefkühlprozesses bedeutend kostenintensiver als bei unserem Nassfutter-Sortiment. Beispielsweise benötigen wir bei der Produktion und anschließenden Frostung, der Lagerung, dem Versand und der Versandvorbereitung eine hohe Menge zusätzlicher Energie und haben eine hohe Belastung z.B. beim Versandpersonal.

Warum kann ich keine einzelnen Becher kaufen?

Da wir B.A.R.F. aktuell einführen, ist ein Einzelpick aus logistischen Gründen noch nicht möglich. Vorerst ist es nur möglich Einheiten zu bestellen bestehend aus 3 oder 6 Bechern.

Warum gibt es das B.A.R.F.-Menü nur in 150 g und 475 g?

Beim Gewicht (150 g und 475 g) haben wir uns an Ihren Kundenwünschen orientiert.

Wo kann ich Terra Canis B.A.R.F.-Menüs erhalten?

Die Terra Canis B.A.R.F.-Menüs können Sie online exklusiv bei Terra Canis bestellen! Ebenso finden Sie Terra Canis B.A.R.F.-Menüs in gut sortierten Fachgeschäften.

Welche Kombinationen kann ich auswählen?

Es gibt leider derzeit keine Möglichkeit einzelne Becher zu bestellen. Im Onlineshop sind nur folgende Optionen verfügbar: 3 x 475 g oder 6 x 150 g jeweils von derselben Sorte.

Wie verhält es sich mit den Versandkosten und Rabatten?

Das BARF-Menü ist versandkostenfrei, jedoch fällt eine Verpackungspauschale in Höhe von 2,60 Euro an. Diese umfasst den Gefrierkarton und das Trockeneis.

Hierdurch ergeben sich folgende Versandkosten bei einer Bestellung von BARF-Menüs:

Innerhalb Deutschland:

Die Bestellung von Barf ist versandkostenfrei mit einer Verpackungspauschale von 2,60 Euro. Bei Bestellung von Barf und Produkten aus dem restlichen Sortiment entstehen die üblichen Versandkosten plus zusätzlich 2,60 Euro Verpackungspauschale. Dasselbe gilt für die Bestellung von BARF-Produkten und Produkten aus dem Sortiment von Alimentum Veterinarium. Rabatte auf BARF-Menüs gibt es zunächst nicht wegen der engen Kalkulation.

Österreich:

Die Bestellung von Barf ist versandkostenfrei mit einer Verpackungspauschale von 2,60 Euro.

Bei Bestellung von Barf und Produkten aus dem restlichen Sortiment fallen die üblichen Versandkosten an (6,60 Euro) plus zusätzlich 2,60 Euro Verpackungspauschale. Dasselbe gilt für die Bestellung von BARF-Produkten und Produkten aus dem Sortiment von Alimentum Veterinarium. Rabatte auf BARF-menus gibt es zunächst nicht wegen der engen Kalkulation.

Terra Canis B.A.R.F. ist bezogen auf die monatlichen Futterkosten nicht teurer als Terra Canis Nassfutter in der Dose

Die täglichen bzw. monatlichen Fütterungskosten mit TC B.A.R.F. sind identisch mit denen der Terra Canis Menü Getreidefrei.

Terra Canis B.A.R.F.-Menüs weisen im Vergleich zu den Terra Canis Menüs Getreidefrei eine höhere Energie- und Nährstoffdichte auf. Dies haben die Analysen bestätigt.

Das bedeutet, dass man bei TC B.A.R.F. im Vergleich zu den TC Dosen circa 25% weniger Menge füttern muss, um den gleichen Energie und Nährstoffbedarf zu decken.

Als Beispiel:

Füttere ich meinem Hund 400 g Terra Canis Dose Getreidefrei pro Mahlzeit, benötige ich nur ca. 300 g vom B.A.R.F.-Menü.

Damit ergeben sich Durchschnitt äquivalente Fütterungskosten.

Bsp.:

400g Terra Canis Menü getreidefrei Ente kostet 3.25€

300g Terra Canis B.A.R.F. kosten 3.15€ (errechnet aus dem 475g Becher)

An diesem einfachen Rechenbeispiel lässt sich ableiten, dass die Fütterungskosten, die täglich/monatlich anfallen, wenn man Terra Canis B.A.R.F.   füttert, denen unserer Dosen in etwa entsprechen.

Eine Fütterung mit TC B.A.R.F.-Menüs ist demnach nicht teurer.

Die absoluten Kosten für ein Kilogramm B.A.R.F. Menü sind natürlich höher als diejenigen der TC Dosen. Woran liegt das?

Der Fleischanteil in den B.A.R.F.-Menüs ist mit 70% höher angesetzt als im Schnitt über alle Menüs bei den Getreidefrei Dosen. Zudem ist der Muskelfleischanteil innerhalb des gesamten Fleischanteils im Durchschnitt über alle Menüs bei man Terra Canis B.A.R.F. höher.

Hieraus ergeben sich höhere Rohstoffkosten. Zudem fallen bei den BARF Produkten durch die ununterbrochene Tiefkühlung in der Lagerung, der gesamten Logistik und dem erhöhten Aufwand bei dem Umgang mit den Produkten deutlich höhere Kosten an als bei Dosen.

Diese Mehrkosten, die sich in dem Produkt niederschlagen, werden aber durch die geringere Futtermenge aufgrund der höheren Energie- und Nährstoffdichte aufgehoben.

Damit sind die Futterkosten bei TC Dose Getreidefrei und TC B.A.R.F. in etwa identisch.

Hinweis: Unsere Fütterungsempfehlungen zu unseren Dosen und B.A.R.F.-Menüs sind Durchschnittswerte und müssen für jeden Hund individuell abgestimmt werden. Der eine Hund hat 1,5 Stunden Auslauf, der andere 4. Der eine Hund hat einen sehr guten Stoffwechsel und ist damit ein guter Futterverwerter, der andere hat einen schlechten Stoffwechsel und neigt schnell zum Zunehmen. Da geht es unseren Hunden nicht anders als uns.

Umgang mit dem Produkt

Wie taue ich die Portionen auf?

Unsere BARF-Menüs sind in handlichen Eisbechern aus Papier verpackt. Dies bietet Ihnen ein absolut praktisches, ästhetisches und sauberes Handling. Die Becher sollten zum schonenden Auftauen aus dem Tiefkühlfach genommen und in den Kühlschrank gestellt werden. Im Kühlschrank benötigen die Menüs einige Stunden zum Auftauen. Nehmen Sie das Menü dann aus dem Kühlschrank und entfernen Sie den wiederverschließbaren Deckel sowie die Schutzfolie. Füllen Sie die für die Mahlzeit benötigte Menge in den Napf Ihres Hundes und lassen Sie die Portion kurz auf Zimmertemperatur erwärmen. Der verbleibende Rest bleibt im Becher und kann problemlos ca. 48 Stunden im Kühlschrank bei einer durchschnittlichen Temperatur von 7 Grad Celsius aufbewahrt werden.

Dank des extrem frischen und appetitlichen Geruchs ist das Aufbewahren im Kühlschrank problemlos möglich.

Wie lange sind die geöffneten Packungen haltbar?

Wir empfehlen, ein aufgetautes Produkt im Kühlschrank zu lagern und innerhalb von 48 Stunden zu verfüttern. Standzeiten außerhalb des Kühlschranks sollten unbedingt vermieden werden, da die Keimzahlen von rohem Fleisch bei Zimmertemperatur sehr schnell ansteigen.

Wieso wird das Fleisch dunkler, wenn die Packung geöffnet wurde?

Dies ist ein normaler Prozess, zu dem es durch den Kontakt von Fleisch mit Luft kommt. Beim sogenannten Oxidationsprozess hängen sich Sauerstoffatome an das Myoglobin (Muskelprotein), wodurch sich dessen Farbe und somit die des Fleisches verändert. Der Prozess der Farbänderung bzw. des Dunklerwerdens des Fleisches kann auch bei Fleisch oder Wurstwaren für den menschlichen Verzehr beobachtet werden und ist kein Qualitätsmangel, sondern ein normaler Vorgang, der durch den Kontakt mit Sauerstoff entsteht.

Wird die Proteinstruktur durch das Einfrieren beschädigt?

Nein, die Proteinstruktur wird hierdurch nicht beschädigt.

Darf B.A.R.F. neben Lebensmitteln im Kühlschrank aufbewahrt werden?

Grundsätzlich ist dies bei richtiger Handhabung und korrektem Auftauen durch die Lebensmittelqualität des Produktes kein Problem. Jedoch kann bei unsachgemäßem Handling (Auftauen bei Zimmertemperatur, längere Unterbrechung der Kühlkette nach Kauf oder Lieferung etc.) ein Auftreten von Keimen bzw. ein kritischer Anstieg dieser möglich werden. Aus diesem Grund ist auf ein hygienisches Handling und korrekte Lagerung der B.A.R.F.-Produkte zu achten, da rohes Fleisch sonst anfällig für Verderbnis und Keimbefall ist. Unsere B.A.R.F.-Menüs sollten daher stets im Kühlschrank schonend aufgetaut und, soweit der Inhalt nicht komplett an den Hund verfüttert wird, umgehend zurück in den Kühlschrank gestellt werden. Der Deckel sollte bei Aufbewahrung der B.A.R.F.-Menüs im Kühlschrank immer auf den Becher gesetzt werden. Eine Verfütterung innerhalb von 48 Stunden wird empfohlen. Zudem sollte rohes Fleisch immer außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahrt werden.

Wenn mein Hund die Portion stehen lässt, kann ich sie ihm dann ein paar Stunden später noch einmal anbieten, wenn ich die Schüssel so lange kühl stelle?

Dies ist abhängig davon, wie lange die Schüssel mit dem Futter bereits bei Raumtemperatur gestanden ist. Sind es nur wenige Minuten, ist es kein Problem, diese abgedeckt im Kühlschrank zu lagern. Bei mehreren Stunden „Wartezeit“ außerhalb des Kühlschranks ist davon abzuraten.

Was muss ich im Sommer beachten? Ist die hohe Temperatur ein Problem?

Es sollte, wie im Winter auch, darauf geachtet werden, die Produkte im Kühlschrank aufzutauen. Nicht verzehrtes Futter, das lange hohen Temperaturen ausgesetzt war, ist zu entsorgen. Es wird empfohlen, Lieferungen mit tiefgekühlten B.A.R.F.-Produkten umgehend auszupacken und die B.A.R.F.-Menüs tiefzukühlen. Pakete mit B.A.R.F.-Produkten sollten nicht an einem Abholort gelagert werden, wo sie hohen Temperaturen längere Zeit ausgeliefert sind.

Wie lange kann ich B.A.R.F.-Menüs einfrieren? Kann ich sie aufgetaut nochmal einfrieren, wenn nicht alles gefressen wird?

Ein erneutes Einfrieren kann nicht uneingeschränkt empfohlen werden, da Keimbelastungen nicht zu 100 % ausgeschlossen werden können.

Könnte ich das B.A.R.F.-Menü auch kochen, wenn mein Hund es roh nicht mag?

Theoretisch ist dies möglich, jedoch werden durch das Kochen gewisse Anteile der Nährstoffe und Vitamine zerstört, die unter Umständen durch eine höhere Fütterungsmenge oder eine Supplementierung ausgeglichen werden müssen.

Ist B.A.R.F. gefährlich? Kann ich etwas falsch machen? Ist das Fleisch ausreichend auf Freiheit von Bakterien und Parasiten getestet? Gibt es dafür eine Garantie?

Für die Terra Canis B.A.R.F.-Menüs werden ausschließlich Rohstoffe in Lebensmittelqualität verwendet. Dies gilt auch für das verwendete Fleisch, was somit besondere Qualitäts- und Hygienestandards erfüllen muss. Es darf weder bestimmte Keimzahlen überschreiten noch zu irgendeinem Zeitpunkt der Verarbeitung die Kühlkette verlassen. Ebenso garantiert die Lebensmittelqualität, dass das Fleisch dieser Qualität weder Parasiten noch Bakterien oder Keime enthält, die im Humannahrungsbereich nicht erlaubt sind. Zusätzlich zum Lebensmittelstatus des verarbeiteten Fleisches und aller anderen Zutaten führt Terra Canis noch weitere Sicherheitskontrollen durch, um den Hygienestatus zu sichern. Es werden Proben während der Menüzubereitung, der Abfüllung sowie nach der Lagerung des fertigen Menüs im Kühlhaus entnommen. Alle Proben werden auf Verderbnis anzeigende Bakterien und die Gesamtkeimzahl untersucht. Dies garantiert eine einwandfreie Qualität der fertigen B.A.R.F.-Menüs, welche, anders als herkömmliche Produkte auf dem Markt, keinerlei K3-Material enthalten. K3-Material bezeichnet all jene Fleischprodukte, welche durch Überlagerung, Keimgehalte oder ihre Beschaffenheit den Lebensmittelstatus verloren haben. Neben überlagertem Fleisch gehören zum K3-Material u.a. Abfälle und Nebenprodukte aus Schlachtbetrieben, Küchen- und Speiseabfälle, für den menschlichen Verzehr nicht mehr geeignete Lebensmittel tierischen Ursprungs, Rohmilch und Fischnebenprodukte. In den B.A.R.F.-Menüs von Terra Canis werden ausschließlich Rohstoffe in reiner, 100%iger Lebensmittelqualität verwendet.

Wie muss mit dem Produkt umgegangen werden, um die Ansammlung von Bakterien nach dem Auftauen zu vermeiden? Kann das rohe Produkt für mich gefährlich werden? Speziell für Kinder, ältere Personen, Schwangere und immunsupprimierte Tierhalter?

Das B.A.R.F.-Menü sollte stets im Kühlschrank und nicht bei Raumtemperatur aufgetaut werden. Zudem wird empfohlen, auf einen guten Verschluss und eine hygienische Umgebung zu achten, um einen sekundären Keimbefall zu vermeiden. Angebrochene Verpackungen müssen gekühlt gelagert (max. 7 Grad Celsius) und innerhalb 48 Stunden komplett verfüttert werden. B.A.R.F.-Menüs bitte grundsätzlich nicht unmittelbar neben offenen Lebensmitteln lagern. Wenn auf die vorgeschriebene Hygiene beim Auftauen sowie eine durchgehende Kühlung des B.A.R.F.-Produktes geachtet wird, ist der Verderb des Produktes bzw. das Erreichen einer kritischen Keimzahl oder das Entstehen von gefährlichen Bakterien unwahrscheinlich. Rohes Fleisch ist trotz hoher Qualität ein Produkt, welches fern von Kinderhänden gehalten werden sollte. Ebenso sollte es im Kühlschrank verschlossen und nicht offen oder direkt neben anderen Lebensmitteln gelagert werden.

Fütterung der B.A.R.F.-Menüs

Was muss ich bei der Umstellung auf B.A.R.F. beachten?

Wie jeder Futterwechsel muss auch eine Umstellung auf B.A.R.F. bzw. Rohfleischkost langsam erfolgen. Vor allem dann, wenn der Hund noch nie zuvor rohes Fleisch bekommen hat, da sich der Magen-Darm-Trakt erst umgewöhnen muss. Wir empfehlen eine Umstellung über 3–5 Tage, während derer das gewohnte Futter nach und nach durch B.A.R.F. ersetzt wird.

Kann man B.A.R.F. auch der Katze geben?

Unsere B.A.R.F.-Menüs sind als Alleinfuttermittel für ausgewachsene Hunde zusammengestellt und daher nicht zur Fütterung von Katzen geeignet.

Wie viel Abwechslung sollte ich meinem Hund bieten? Kann ich auch mit Nassfutter abwechseln?

Wir bieten unterschiedliche B.A.R.F.-Menüs an, unter denen nach Belieben gewechselt werden kann. Im Gegensatz zum Menschen benötigt der Hund jedoch nicht zwingend eine Abwechslung in seinem Napf. Auch bei dauerhafter Fütterung desselben Menüs ist der Hund ausreichend versorgt. Allerdings sollte man beachten, dass Wölfen, Raubkatzen oder Wildhunden in der freien Natur ein breites Nahrungsspektrum bzw. viele verschiedene Beutetiere zur Verfügung stehen. Ebenso ein breites Angebot an pflanzlichen Nahrungsbestandteilen unmittelbar bzw. über die verschiedenen Magen-Darm-Inhalte unterschiedlichster Beutetiere. Eine Abwechslung im Napf ist daher, folgt man der Natur, artgerecht und natürlich. Je nach Verträglichkeit und Vorliebe des Hundes können B.A.R.F.-Mahlzeiten selbstverständlich mit Nassfutter kombiniert werden. Unsere Nassfutter-Menüs eignen sich z.B. auch als Ersatz für B.A.R.F. während der Urlaubszeit oder wenn eine Kühlung und Lagerung von B.A.R.F.-Produkten nicht möglich ist.

Warum muss ich bei den Terra Canis B.A.R.F.-Menüs kleinere Rationen füttern als mit dem Nassfutter?

Die Energiedichte (Fette und Proteine) bei Terra Canis B.A.R.F.-Produkten ist aufgrund der Rezepturen und des Herstellungsprozesses höher als bei unseren gegarten Nassfutter-Menüs in Dosen. Ebenso liegen die Mikronährstoffe in einer höheren Konzentration vor, da das Menü in keiner Weise erhitzt wird und somit alle Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente) vollständig erhalten bleiben. Um den Tagesbedarf des Hundes zu decken, braucht es somit aufgrund der höheren Konzentration von Energie und Mikronährstoffen bei den B.A.R.F.-Menüs insgesamt eine kleinere Fütterungsmenge pro Tag.

Kann B.A.R.F. mit Nassfutter oder Trockenfutter kombiniert werden?

Eine Kombination mit Trockenfutter wird nicht empfohlen, da es durch die unterschiedlichen Verdauungszeiten zu Verdauungsproblemen mit Bauchschmerzen und Flatulenz oder sogar schwereren Unverträglichkeitssymptomen kommen kann. Durch die lange Verdauungszeit von Trockenfutter mit 10 – 12 h können sich bei einer kombinierten Fütterung beide Verdauungsprozesse in die Quere kommen und im Magen-Darm-Trakt des Hundes Schlackstoffe und Gärungen entstehen, welche die Schleimhaut des Hundes angreifen. Eine Kombination aus Nassfutter und B.A.R.F. hingegen belastet den Organismus deutlich weniger als Trockenfutter und eignet sich daher besser, da sie auch eine kürzere Verdauungszeit von nur ca. 6 h hat.

Für welche Hunde eignet sich B.A.R.F.?

Unsere B.A.R.F.-Menüs sind für ausgewachsene und ältere Hunde ohne schwerwiegende Erkrankung konzipiert.

Ist B.A.R.F. besser für die Zähne?

Es liegt in der Natur des Hundes, sein Futter zu schlingen, dadurch entsteht beim Fressen kein großer Reinigungseffekt. Da unsere B.A.R.F.-Menüs zudem keine Knochen enthalten, wird empfohlen zur Zahnreinigung Kauartikel wie z.B. unsere Kautschos anzubieten.

Was mache ich im Urlaub? Gibt es eine Alternative zu B.A.R.F., die ich ungekühlt mitnehmen kann?

Für den Urlaub eignen sich unsere Nassfutterdosen, z.B. die Getreidefrei-Linie oder auch die Kombination aus den Fleisch-Pur-Dosen „Metzgers Bestes“ und den Gartentöpfen.

Ist B.A.R.F. auch für Welpen geeignet?

Grundsätzlich ist es ratsam, seinen Welpen von klein auf an rohes Fleisch und B.A.R.F.-Mahlzeiten zu gewöhnen. Die Terra Canis B.A.R.F.-Menüs sind jedoch nicht auf Welpen-Bedürfnisse zugeschnitten. Wenn sie ein Alleinfuttermittel ersetzen sollen, müssten sie entsprechend mit Energie und einem Welpen-Mineralstoffmix supplementiert werden. Spezielle Terra Canis B.A.R.F.-Menüs für Welpen sind geplant.

Warum sollte ich barfen?

BARF ist die natürlichste Variante, seinen Hund artgerecht und maximal naturnah zu ernähren. Terra Canis BARF-Menüs werden ausschließlich mit lebensmittelechten Rohstoffen hergestellt. Alle Terra Canis BARF-Menüs folgen einer absolut artgerechten, naturnahen Ernährung. 70 % frisches, rohes Fleisch, viel gesundes Gemüse, Obst und Kräuter, rein natürliche Nährstoffzusätze sowie absoluter Verzicht auf Getreide. Für viele Hunde ist es auch aus allergischen Gründen eine tolle Alternative, da gegartes Fleisch nicht immer gleichermaßen gut vertragen wird. Für schlechte Fresser kann BARF einen höheren Anreiz zum Fressen bieten, da es sehr intensiv riecht und schmeckt.

B.A.R.F. bei kranken Hunden

Ist B.A.R.F. für Allergiker geeignet?

Es kommt darauf an, auf welche Stoffe der Hund allergisch reagiert. Wenn sicher ausgeschlossen werden kann, dass keine potentiellen Allergene für den Hund enthalten sind, sind die Terra Canis B.A.R.F.-Menüs geeignet. Einige Hunde vertragen bestimmte Proteine und Kohlenhydrate nicht in gekochter Form, können diese jedoch bei roher Fütterung sehr gut tolerieren. Dies hängt damit zusammen, dass beim Kochen Glykoproteine entstehen, die zu einer Unverträglichkeitsreaktion führen können. B.A.R.F. kann unter Umständen daher für einige Hunde sogar besser geeignet sein als gegarte Produkte. Dies muss stets individuell getestet und bewertet werden.

Ist B.A.R.F. auch für magenempfindliche Hunde geeignet?

Grundsätzlich ist rohes Futter auch in solchen Fällen geeignet. Gerade bei magenempfindlichen Hunden kann es sein, dass diese mit B.A.R.F. besser zurechtkommen. Jedoch ist die Verträglichkeit individuell unterschiedlich und es wird eine langsame Umstellung empfohlen.

Ist B.A.R.F. die richtige Ernährung nach einer Infektion oder einem chirurgischen Eingriff oder sollte man für eine kurze Zeit lieber eine gegarte Schonkost geben und dann wieder B.A.R.F. füttern?

Dies ist abhängig von Schwere und Art der Erkrankung. Grundsätzlich gilt, dass in einer Erholungsphase ein leicht verdauliches Futter, z.B. eine Schonkost, angeboten werden sollte. Dies empfiehlt sich je nach Schwere der Operation bzw. der vorausgegangenen Krankheit für mindestens 3–5 Tage. Grundsätzlich sind alle Terra Canis B.A.R.F.-Menüs jedoch aufgrund ihrer optimalen Rezeptur, des Verzichts auf Getreide und der maximalen Rohstoffqualität (Lebensmittelqualität) sehr hoch verdaulich und gut verträglich, so dass auch Hunde in der Erholungsphase mit den B.A.R.F.-Menüs ernährt werden können -sofern keine spezielle Diät beachtet werden muss.

Kann ich B.A.R.F. auch meinem kranken Hund füttern?

Dies kommt auf die Krankheit und die besonderen Ernährungsbedürfnisse des kranken Hundes an. Bei Zweifeln sollte dem behandelnden Tierarzt die B.A.R.F.-Analyse vorgelegt und dann individuell entschieden werden.

Probleme bei der Fütterung von BARF

Wie erkenne ich, dass mein Hund B.A.R.F. nicht verträgt? Kann es bei der Umstellung ein paar Tage dauern, bis sich mein Hund an B.A.R.F. gewöhnt hat?

Manche Hunde lehnen eine Rohfütterung generell ab und verweigern das Fressen. Dies kann einfach an individuellen Vorlieben des Hundes liegen, jedoch auch an einer vorliegenden Unverträglichkeit gegen bestimmte Futterbestandteile und damit verbundener Einschränkung bei der Verdauungsfähigkeit. Aus diesem Grund sollte bei der Wahl der Menüs eine bereits bekannte Unverträglichkeit unbedingt berücksichtigt werden. Es empfiehlt sich, ein Menü mit einer Fleischquelle zu wählen, die der Hund bisher gut vertragen hat und gerne frisst. Dies erhöht die Akzeptanz. Selbstverständlich kann es, wie bei jeder Futterumstellung, vorübergehend zu leichtem Durchfall kommen. Jedoch sollte sich dieser von selbst innerhalb kurzer Zeit legen. Bei anhaltenden Beschwerden kann es sein, dass die Rohfütterung für den Hund nicht geeignet ist und Nassfutter besser vertragen wird.

Was mache ich, wenn mein Hund B.A.R.F. nicht fressen möchte, ich es ihm aber gerne füttern würde?

Wenn Ihr Hund die Rohfütterung noch nicht kennt, kann es sein, dass Sie ihm B.A.R.F. langsam über mehrere Tage schmackhaft machen müssen, indem Sie immer wieder kleine Mengen anbieten oder mit Öl bzw. Hüttenkäse den Anreiz erhöhen. Jedoch mag nicht jeder Hund rohes Futter und der Hund sollte nicht gezwungen werden, es zu fressen, wenn er es konsequent ablehnt.

Produktdetails

Wie sind die einzelnen Produkte zusammengesetzt?

Die vier Menüs sind auf Grundlage der äquivalenten Getreidefrei-Menüs zusammengesetzt. Mit einem hohen Fleischanteil (70 Prozent) sowie zahlreichen gesunden Gemüse-, Obst- und Kräutersorten wird das evolutionäre Ernährungsprinzip des Wolfes naturnah und optimal imitiert. Auf Getreide wird in allen B.A.R.F.-Menüs komplett verzichtet. Kokosflocken liefern Energie und wertvolle Fettsäuren und fördern zudem die optimale Verwertung fettlöslicher Vitamine. Natürliche Zusätze wie zum Beispiel Seealge, Blütenpollen, Andensalz, Eierschale und Bierhefe sorgen für eine optimale Abdeckung des Tagesbedarfes an Nährstoffen für den Hund. Alle Menüs sind 100%ig natürlich und alle verwendeten Rohstoffe besitzen zum Zeitpunkt der Verarbeitung zu TC B.A.R.F.-Menüs nachweislich Lebensmittelqualität.

Wie sind die einzelnen Produkte bezüglich der Fleischzusammensetzung zusammengesetzt?

Für die Terra Canis B.A.R.F. Menüs haben wir uns für einen hohen Fleischanteil von 70% entscheiden. Hierbei wird hauptsächliches frisches Muskelfleisch verwendet. Zum Teil verwenden wir hier klassisches Muskelfleisch wie zum Beispiel beim Pferde-Menü (62% Muskelfleisch, 8% Leber) und Wild-Menü (70% Muskelfleisch) – Pferd kommt in wenigen Wochen auf den Markt, Wild zum Ende des Jahres. Im Huhn-Menü ist ebenfalls 42% Muskelfleisch enthalten (+ 20% Hühnermägen und 8% Hühnerleber). Für diese drei Menüs wird kein Herzfleisch verarbeitet. Im Rind- und Puten Menü ist neben klassischem Muskelfleisch auch Herzmuskelfleisch (47% bzw. 52%) enthalten. Herzfleisch zählt zum Muskelfleisch, denn es weist ausschließlich muskuläre Strukturen auf und zählt in seiner Aufgabe als zentrales Pumporgan zum stärksten Muskel des Körpers. Herz ist somit ein muskuläres Hohlorgan und nicht zu den klassischen Innereien zu zählen.Herz liefert neben seinen hochwertigen Aminosäuren zudem viele Nähr- und Mineralstoffe, was das B.A.R.F. Menü perfekt ergänzt.Ein kleiner Anteil Leber wird zur natürlichen Versorgung mit – vor allem – fettlöslichen Vitaminen A und D herangezogen.

Wie bei allen Terra Canis Menüs wird auch beim B.A.R.F. auf eine künstliche Supplementierung mit Nährstoffen verzichtet. Wir setzen hier auf eine rein natürliche Supplementierung in Form von Eierschale, Bierhefe, Seealge, Blütenpollen, Andensalz und Hagebutte. Natürliche Nährstoffe sind für den Hund nicht nur besser verwertbar, sondern liefern auch zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe, wie sie in synthetischen Vitaminen und Mineralstoffen nicht enthalten sind.

Warum zählen wir bei Terra Canis Herzfleisch zum Muskelfleisch und nicht zu den Innereien wie z.B. Leber oder Lunge?

Die klassische Definition von „Muskelfleisch“ ist „Fleisch, das nur aus Muskeln besteht“.

Dieser Definition wird bei Herzfleisch nach Entfernung des Fettkranzes entsprochen.

Bei dem sogenannten „küchenfertigen“ Herz handelt es sich somit um reines Muskelfleisch, welches sehr fettarm und eiweißreich ist.

Herz besteht vorwiegend aus kräftigem, dunkelrotem Muskelgewebe und besitzt eine feste Struktur, während klassische Innereien wie Leber oder Lunge eine weiche Struktur besitzen.

Anatomisch gesehen ist das Herz der Skelettmuskulatur extrem ähnlich. Beide besitzen eine quergestreifte Muskulatur, keine glatte Muskulatur, wie man sie bei Leber und Lunge findet. Ebenso ist der Anteil an Bindegewebe beim Herz sehr gering, welches eine weitere große Gemeinsamkeit zum Skelettmuskelfleisch darstellt.

Der Gehalt an Mikronährstoffen ist bei Herzfleisch sogar höher als bei Skelettmuskelfleisch. Vor allem B-Vitamine und die Vitamine C, D und E sind in höheren Mengen enthalten. Da der Puringehalt in Herzfleisch höher ist als bei Skelettmuskelfleisch, kombinieren wir Herzfleisch allerdings immer mit reinem Muskelfleisch. In einigen B.A.R.F.-Menüs ist auch nur reines Skelettmuskelfleisch – teilweise kombiniert mit einer geringen Menge an Leber – enthalten.

Sind Herz und Magen Innereien?

Sowohl Herz als auch Magen gehören aufgrund ihrer rein muskulären Beschaffenheit zum Muskelfleisch und nicht zu den Innereien. Sie liefern dem Hund alle essentiellen Aminosäuren und tierischen Fettsäuren (Omega-6-Fettsäuren), die eine wichtige Funktion im Zellschutz und im Stoffwechsel des Hundes einnehmen.

Herzfleisch: Das Herz ist einer der aktivsten Muskeln des Körpers und aus diesem Grund besonders wertvoll und saftig. Es enthält wenig Fett und liefert sehr viel Protein. Aufgrund der muskulären Struktur zählt das Hohlorgan zum Muskelfleisch und nicht zu den Innereien.

Magen: Ebenso wie das Herz gehört der Magen als muskuläres Hohlorgan aufgrund seiner Beschaffenheit zum Muskelfleisch im weiteren Sinne. Seine feste, saftige Struktur liefert Protein, Energie und einen aromatischen Geschmack.

Warum sind keine Knochen enthalten?

Wie bei allen Terra Canis Produkten wird auch bei den B.A.R.F.-Menüs auf 100 % Lebensmittelqualität aller Rohstoffe gesetzt. Knochen sind kein Rohstoff in Lebensmittelqualität. Als gesunde Kalziumquelle in nachweislicher Lebensmittelqualität wird daher den B.A.R.F.-Menüs Eierschale zugesetzt.

Wie hoch ist der Fettanteil?

Der Fettanteil entspricht bezogen auf die empfohlene Futtermenge in etwa demjenigen unserer Dosenmenüs. Es muss hier zum besseren Vergleich auf die jeweilige Trockenmasse umgerechnet, da wird offensichtlich dass der Anteil von Fett in keinem Fall als niedrig einzustufen ist.

Aufgrund unserer Errechnungen im Hinblick auf die durchschnittlich benötigte Energiemenge eines Hundes in Verbindung mit unseren Fütterungsempfehlungen und den Erfahrungen der letzten 14 Jahre, ist der Fettanteil sowohl in den Dosen als auch in den B.A.R.F. Menüs optimal.

Wie kommt man auf die Fütterungsempfehlung?

Nach einer umfassenden Nährstoffanalyse der B.A.R.F.-Menüs (Rohnährstoffdaten, essentielle Mikronährstoffe) wurde auf Basis des Tagesbedarfes eines Hundes die Fütterungsempfehlung ermittelt, so dass die Futtermenge pro Tag alle Bedarfswerte des Hundes optimal abdeckt. Bei der Fütterung berücksichtigt werden, dass diese Fütterungsempfehlung lediglich ein Leitfaden ist. Da der hundeindividuelle Bedarf an Energie abhängig von der Aktivität, dem Lebensalter und dem Stoffwechsel schwankt, kann der Hund eine höhere oder geringere Futtermenge benötigen.

Wie wird das Gemüse vorbereitet?

Obst und Gemüse werden schonend gedämpft, um dem Hund eine optimale Verwertung zu ermöglichen, da er rohes Obst und Gemüse in Stückform weder optimal aufschließen noch die enthaltenen Ballast- und Nährstoffe für sich nutzen kann. Gemüse und Obst, das für die B.A.R.F.-Menüs nicht gedämpft wird, ist fein gewolft, um die Pflanzenfasern aufzuspalten und es damit für den Hund auf diese Weise optimal verwertbar zu machen.

In welcher Form wird das Fleisch beigefügt? Um was für Fleischteile handelt es sich?

Das Fleisch setzt sich hauptsächlich aus frischem Skelettmuskelfleisch und Herzmuskelfleisch zusammen, welches durch eine geringe Menge an hochwertigen, nährstoffreichen Innereien wie Leber (Vitaminlieferant) und Lunge ergänzt wird. Es wird im frischen Zustand grob gewolft und mit den anderen Menüzutaten vermengt.

In welcher Form sind die Mineralstoffe zugefügt? Wie wird der jeweilige Bedarf berechnet?

Mineralstoffe werden abgesehen von den gesunden Zutaten wie frischem Fleisch, Gemüse, Obst und Kräutern über natürliche Zusätze wie Bierhefe, Eierschale, Seealge, Andensalz, Blütenpollen und Hagebuttenschalen geliefert. Die Menüs werden nach der Produktion analysiert und auf ihre Vollständigkeit hinsichtlich aller Ernährungsparameter überprüft. Da die Menüs weder erhitzt noch gegart werden, bleiben alle Nährstoffe und Vitamine in ihrem natürlichen Gehalt zu einem sehr hohen Grad im Menü erhalten.

Gibt es Analysedaten?

Alle Rohnährstoffdaten sind auf den Bechern offen deklariert. Für spezielle Analysewünsche (Mikronährstoffe) stellen wir die Daten gerne auf Anfrage zur Verfügung.

In welchem Fleisch-Gemüse-Verhältnis sind die Terra Canis B.A.R.F.-Menüs zusammengesetzt?

Das ungefähre Verhältnis aller B.A.R.F.-Menüs stellt sich wie folgt dar:

Fleisch : Obst&Gemüse&Kräuter : sonstige Zusätze (70 : 28 : 2)

Wie hoch ist der Fleischanteil in der Ration?

70 %.

Wie stelle ich sicher, dass mein Hund genügend Wasser aufnimmt, wenn ich ihm statt Dosenfeuchtnahrung B.A.R.F. gebe? Ist genug Feuchtigkeit enthalten?

Hier gilt das Gleiche wie bei allen Fütterungsmethoden: Dem Hund muss immer ausreichend frisches Trinkwasser zur freien Verfügung angeboten werden. Grundsätzlich ist der Wasserbedarf bei Nassfutter und B.A.R.F. niedriger als bei reiner Trockenfutterfütterung, da B.A.R.F.-Menüs und Feuchtnahrung aus der Dose zwischen 70 und 80 % Feuchtigkeit enthalten und damit ein großer Teil des Wasserbedarfs des Hundes indirekt abgedeckt wird.

Kundenkonto

Wie funktioniert das mit meinen Sternen?

Bei  Einkauf im Terra Canis  Onlineshop bekommen Sie automatisch für jeden vollen Kaufbetrag von 50 € einen Stern  geschenkt und  damit 50 Cent gutgeschrieben. Ab 10 gesammelten Sternen erhalten Sie automatisch einen Gutschein, den Sie bei einem Ihrer nächsten Einkäufe in unserem Shop einlösen können.

Warum geht Lastschrift nicht?

Wir stellen das Lastschriftverfahren für den Großteil unserer Kunden zur Verfügung. Manchmal müssen wir uns gegen Schnelligkeit und für Sicherheit entscheiden. Deshalb werden manche Zahlungen aus Sicherheitsgründen nicht per Lastschrift eingezogen. Im Hintergrund jeder Zahlung läuft ein automatisiertes Sicherheitsprogramm, das in Einzelfällen eine andere Zahlungsmethode als das Lastschriftverfahren festlegt. Die genaue Ursache dafür sehen wir leider nicht, aber nachfolgende Gründe können dafür eventuell in Frage kommen:
–          Eingabefehler bei der Bankverbindung
–          Negativer Eintrag